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Das war die Eröffnung

Mehr als 80.000 Menschen bei Eis und Schnee in der Grazer Innenstadt, ein einmalig fröhlicher Festakt in der Grazer Oper, interkulturelle Begegnung bei Butterfly Blues im Schauspielhaus und Begehren als furioses Musiktheater in der neuen Helmut-List-Halle. Die TV-Gala brachte die Kulturhauptstadt live in tausende Wohnzimmer und der Kinderbürgermeister hielt im Rathaus Einzug. Außerdem: Die Insel in der Mur konnte bestaunt und beschritten werden, links und rechts der Mur ist der Stadtraum belebt von Kunst und Kultur. Und das alles mitten im Winter.

Sämtliche Galerien und Kunst-Institutionen der Stadt haben ihre Pforten geöffnet, die Vielfalt der Ausstellungen und Präsentationen ist nahezu unüberschaubar und doch war während des Eröffnungswochenendes von Graz 2003 - Kulturhauptstadt Europas jede Veranstaltung hervorragend besucht. So viele JournalistInnen, so viel Prominenz, so viele TouristInnen und so viele BürgerInnen, die auf die Straßen drängten, hatte die Stadt noch nie erlebt.

Das größte Feuerwerk der Stadtgeschichte machte selbst hart gesottene SkeptikerInnen staunen - Bilder im Himmel, japanische Feuerformen als Blütenkelche und Blumenwiesen. Die beachtlichen Kosten von immerhin 173.000 Euro trug das EU Japan-Fest, eine Institution zur Förderung kultureller Beziehungen zwischen Japan und Europa. Auf sechs Bühnen haben beim 03 Eröffnungsfest Bands aller musikalischen Richtungen den über 80.000 BesucherInnen der Innenstadt eingeheizt. Was auch nötig war, bei zunehmend eisiger Kälte. Bis spät in die Nacht waren die winterlichen Straßen von Menschenmassen erfüllt. Anschließend wurde in der neuen Stadthalle bei japanischer Techno-Musik und einem famosen Konzert von Gocoo bis in die Morgenstunden getanzt.

Der Kindersenat hat Einzug gehalten. Zeichenhaft die Begegnung des Kindersenats mit der Grazer Stadtregierung: Große Fragen aus kleinen Mündern machten die PolitikerInnen aus dem Rathaus staunen. Zuvor konnten die Jungen und Jüngsten der Stadt bei strahlendem Eröffnungswetter vor dem Rathaus im Schnee toben oder im Inneren des "Bürgermeisterhauses" Spiel, Spaß und Spannung erleben.

Die Stadt hat sich verwandelt. Innerlich wie äußerlich. Sie hat sich neu eingekleidet, dem Uhrturm ist ein Zwilling gewachsen, der Mariensäule steht ein Lift zur Seite, brunnentief wird der Grazer Untergrund durch Erwin Wurm ausgeleuchtet, farbenfroh die Innenstadt durch die faszinierende Regie des französischen Lichtkünstlers Laurent Fachard. Die Insel in der Mur schwimmt fertig im Wasser. Im März startet auch ihr gastronomisches Innenleben. Dann wird die Plaza für das 21. Jahrhundert entgültig zur Benutzung freigegeben.

An Allen Ecken und Enden der Stadt wartet ein Stückchen Kunst. Besonders dort, wo sich Graz öffnet, um Gäste hereinzubitten - am Flughafen, am Bahnhof, an den Autobahneinfahrten wurden Zeichen gesetzt. Auch diese kreativen Markierungen sind während der vergangenen Tage unter reger Teilnahme eröffnet worden.

Sensationelle 1,6 Millionen abgerufene Seiten konnte unsere Website am Sonntag dem 12.01.2003 verzeichnen. Auf Grund intensiver Vorbereitungen im Vorfeld war es der Betreuerfirma Nimbus Development jedoch möglich, alle Ausfälle nach wenigen Sekunden zu beheben. Wir danken dem grandiosen Team von Michael Widmann, dass rund um die Uhr für die Website zur Verfügung stand, die sie gerade lesen. (Mehr info unter: http://www.nimbus.at)



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